Manchmal möchte ich es einfach alles rausschreien, all die kleinen Ungerechtigkeiten, all die fiesen kleinen Dinge die mir weh tun, die mich verletzen.
All die Splitter die da in meiner Haut stecken.
Aber wer würde zuhören ?
Manchmal möchte ich im Kreis kotzen, soviel Übelkeit erregt in mir die Welt, soviel Übelkeit erregt in mir die Angst. Angst zu versagen, Angst nicht mehr zu wissen was ich will, Angst nicht zu wissen was geschehen wird.
Wer kann mir glaubhaft versichern, dass alles gut wird?
Manchmal sprudeln Tränen aus mir heraus und ich weiß gar nicht warum. Alles drückt auf mich ein und presst sie förmlich hervor.
Ich verdränge, das kann ich gut. Ich verdränge alles negative, alles was schmerzt, alles was mir Angst macht, den ganzen Druck.
Solange bis alles wieder auf mich einbricht, bis ich wieder ertrinke in den salzigen Wellen meiner Tränen. Bis der Druck mir die Luft zum Atmen raubt, bis ich ersticke in meiner Kotze, bis ich taub bin und stumm und alles egal ist.
An Tagen wie diesem ist alles vergebens,
An Tagen wie diesem ist alles schwarz.
„Und wenn du den Eindruck hast, dass das Leben Theater ist,
dann such dir eine Rolle aus, die dir so richtig Spaß macht.“
William Shakespeare
Freitag, 28. August 2015
Samstag, 2. Mai 2015
I love Chocolate
Wie eine Tafel fünfundneunzigprozentiger Bitterschokolade, versetzt mit Salzkristallen, Kakaosplittern und Chilli, gefüllt mit unwiderstehlicher Whiskycreme.
Von Außen weder süß, noch besonders auffällig, sondern rauh, natürlich, ursprünglich.
Doch kratzte ich nur ein wenig an der Oberfläche, spüre ich die Schärfe, lecke ich daran, schmecke ich das Salz.
Erst wenn ich den äußeren Panzer durchbreche, knabbernd an die Füllung gelange, schmecke ich die herbe Süße deiner Seele, lasse mich verführen vom rauchig torfigen Aroma deiner Männlichkeit und der zarten Cremigkeit deines Charmes.
Ich verliere mich in der Versuchung dich zu vernaschen, jeden Bissen auszukosten, jede Zungenspitze voll Glück, jeden samtigen Kuss deiner dahinschmelzenden Substanz.
Rede ich noch von Schokolade ?
Von Außen weder süß, noch besonders auffällig, sondern rauh, natürlich, ursprünglich.
Doch kratzte ich nur ein wenig an der Oberfläche, spüre ich die Schärfe, lecke ich daran, schmecke ich das Salz.
Erst wenn ich den äußeren Panzer durchbreche, knabbernd an die Füllung gelange, schmecke ich die herbe Süße deiner Seele, lasse mich verführen vom rauchig torfigen Aroma deiner Männlichkeit und der zarten Cremigkeit deines Charmes.
Ich verliere mich in der Versuchung dich zu vernaschen, jeden Bissen auszukosten, jede Zungenspitze voll Glück, jeden samtigen Kuss deiner dahinschmelzenden Substanz.
Rede ich noch von Schokolade ?
Donnerstag, 15. Januar 2015
Touch - Reloaded
Ich glaube da war ich vierzehn oder fünfzehn, als ich ein Gedicht geschrieben habe mit dem Titel "Touch-Berührung". Es ging darum, dass dieses englische Wort so viel mehr ausdrückt, was eine Berührung ausmacht, als unsere deutsche Bezeichnung. Ich schrieb damals darüber wie schön Berührungen sind, was sie ausmacht etc.
Inzwischen sind 10 Jahre ins Land gegangen und ich habe viele Berührungen auf meiner Haut gespürt,
habe gelernt wie schön und wichtig sie sein können, habe erfahren wie sehr sie verletzen und zerstören können. Ich habe festgestellt, dass Berührungen nicht nur auf der Haut, sondern auch in unserer Seele stattfinden und Spuren hinterlassen und auch, dass Berührungen von Außen auch die Seele erreichen können.
Dieses Gedicht nun handelt davon. ....beim Schreiben fällt mir auf, dass es eher ein Lied wird. Da ich aber leider unfähig im Notenschreiben bin, müsst ihrs euch halt mal vorsingen lassen (was ich aber nur unter Todesandrohungen und/ oder Einfluss von ein zwei Gläschen gutem Scotch tun werde). ;)
Touch me,
I need a hug.
I'm lonely and I could need a friend.
Believe me,
that no one gives a fuck.
But I will stay with you until the end.
Don't touch me,
take your hands away.
I'm not yours and I will never be.
Believe me,
sometimes you can only pray.
And try to forget it to be free.
Touch me,
You have touched my heart.
With every little thing you say or do.
Believe me,
Even if we're apart,
My thoughts are everywhere with you.
And as life goes by
everything I've tried to do
was..... to get in touch with you.
Touch me,
wipe my tears away,
sometimes everything goes wrong,
Believe me,
even if you can't stay,
just the thought of it makes me strong.
tbc.
Edit: Geschrieben wurde es glaub ich letzten Herbst, hab mich nur bisher nicht getraut es zu veröffentlichen, weils noch nicht fertig ist. Aber naja guckt halt mal, ob es euch gefällt :)
And try to forget it to be free.
Touch me,
You have touched my heart.
With every little thing you say or do.
Believe me,
Even if we're apart,
My thoughts are everywhere with you.
And as life goes by
everything I've tried to do
was..... to get in touch with you.
Touch me,
wipe my tears away,
sometimes everything goes wrong,
Believe me,
even if you can't stay,
just the thought of it makes me strong.
tbc.
Edit: Geschrieben wurde es glaub ich letzten Herbst, hab mich nur bisher nicht getraut es zu veröffentlichen, weils noch nicht fertig ist. Aber naja guckt halt mal, ob es euch gefällt :)
Abonnieren
Posts (Atom)