Und wenn du den Eindruck hast, dass das Leben Theater ist,

dann such dir eine Rolle aus, die dir so richtig Spaß macht.

William Shakespeare

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Samstag, 26. April 2014

late night thoughts

There's a night's sky blinking, full of countless stars,
it's covered in spotlights, like my heart's covered in scars.
There are some billion people here on this small earth,
but eyes compared to yours, I hopelessly will search.
Never I would find some, never such a pair,
that could be the same to me, so kind and oh, so fair.

Old fashioned, as it seems, am I.
But I won't change, as hard I try,
I'll be a lost case until I die.
But I won't change, as hard you try.

There are many words to tell you what has caught me so.
And even more, that I don't even know,
There are poems, songs and storys, more than I could count,
but if you asked me nicely, they all would be gone or drowned.
Never I can tell you, what has caught me so,
because, my friend, the problem is, that I don't even know.

A little bit nuts, it seems, am I.
But I won't change, as hard I try,
I'll be a lost case until I die.
But I won't change, as hard you try.

There's that song again, that reminds me of the day we met.
It's carved onto my heart and scratched into my head,
and as long, as it is there, I can not forget,
the moment and day when the two of us first met.
There's that song, I'm sure, you know it well enough.
Unlike me. I've never been good with feelings and stuff.

A little weird, it seems, am I.
But I won't change, as hard I try,
I'll be a lost case until I die.
But I won't change, as hard you try.

You don't know me quite as well as you perhaps might think.
And sometimes only that awareness makes my courage sink.
You don't know about my story, you just see the girl in me.
I'm more than that, even if less I sometimes wish to be.

So friend, please don't get me wrong!
This ain't some sort of proposal or a weird lovesong.
I just like to tell you, that you mean something to me,
even if it's not what on first glance it could be.

You're one of those, you only meet once per chance.
A little smile, a whistled word, from pleasant eyes a glance.
A friendly soul, which wakes you up and begs you for a dance.
A hand to hold, an open door, a hug without romance.

The moment, now I wrote it down, to send it on to you,
I feel a bit uneasy and stupid through and through.
Why should someone like you, read stupid lines like those?
The two of us, as written here, are not even close!

I'm just a girl with foolish dreams and you are high above.
With those poor lines and bad made rhymes I'll never win your love.
I mean that kind of love, true friends feel for each other,
or in a common family a sister for her brother.

But every line gets poorer now and I should go to bed.
It's nearly three, my hand gets sore and aching does my head.
So hopefully you understand what I am telling you:
I'd like to be you a good friend with feelings deep and true.




Edit: It's my first english poem I show in public, because the topic of this one is very important to me and I feel less shy, when I'm writing or talking in english. I'm still not sure, if the person, it is dedicated to, will read it at all. (...) However, if you find something in that poem, thats wrong as hell or stylistically dreadful, please tell me. But be lenient with me, I worked on it realy hard and I couldn't stand it, if you told me that its a load of crap. If you're not that well versed in poems, please understand, that often poets mix up the natural syntax (word order), so that the rhyme-words fit in the end of a line. Perhaps the measure also is not the best, but if you read it two or three times you'll find the pattern. Mostly it should be a iamb (German: Jambus) --> first syllable unstressed, second syllable stressed. But it doesn't fit trough the whole poem.


Mittwoch, 13. Februar 2013

What happened to me?

I saw lovers break apart,
that left scars on my broken heart.
I saw families fall to pieces,
aunts and uncles, sisters and nieces.
I saw hopes drown in a sea of tears,
left nothing for me but endless fears.
I saw worlds collide,
while watching from outside,

and darkness followed.

I meant to help,
I meant to heal,
I tried find a way to steal
back some of the moments long lost
never imagined how much it'd cost.

Now everything's broken,
I feel betrayed,
words unspoken,
I'm always too late.

Donnerstag, 9. Februar 2012

Seelen

Ich weiß nicht wo ich anfangen soll, doch will ich euch heute von den Seelen erzählen, den ungreifbaren in uns lebenden, die uns zu dem machen was wir letztlich sind.

Das Herz ist lediglich ein Organ, dass mein Blut am fließen hält, die Seele jedoch hält meine Gefühle in Bewegung, sie bringt jeden Gedanken, jede Faser meines Seins zum schwingen. Sie ist es, die mich vorantreibt, die mich anderen Seelen näher bringt und die mich lehrt verwandte Seelen zu erkennen. Meine Seele wandelt einen Blick, eine Melodie, einen Duft, einen Geschmack, eine Berührung oder ein Bild in eine Empfindung um. Eins sanftes Kribbeln, ein schmerzhaftes Ziehen, eine warme Woge in meinem Inneren. 
Sie lernt aus Enttäuschungen, sie versteckt sich, schützt sich vor den Blicken Unwürdiger und doch wünscht sie sich nichts sehnlicher, als die Nähe anderer verwandter Seelen. Wie gut ist es da, dass Seelen auch große Entfernungen zurücklegen können, um beieinander zu sein.

An:
Die Seele des Großvaters
Die Seele der Kämpferin
Die Seele der himmelblauen Schwester
Die Seele des Waldes
Die Seele der Heilerin
Die Seele der Tierfreundin
Die Seele der Gräfin
Die Seele des Gefährten
Die Seele des Wolfes
Die Seele des Suchers
Die Seele des Piraten
Die Seele des Hauptmanns
Die Seele der Befreiten
Die Seele des Bruders

Edit 04.02.14:
Die Seele des zufolgenden Kaninchens
Die Seele der Wiedergewonnenen
Die Seele der Tänzerin
Die Seele der grünen Schlange

tbc

Danke, dass es euch gibt, dass ihr meine Seele erkannt habt.
Möget ihr lange in meiner Nähe bleiben.


PS: ich hoffe ihr findet euch ;)

Mittwoch, 6. April 2011

Wahre Freundschaft ist...


...wenn du jemanden schrecklich vermisst wenn du ihn mal eine Woche nicht gesehen hast.

...wenn du weinst weil derjenige plant weit weg zu ziehen.

...wenn alle möglichen anderen Freunde und Bekannten im Rock Pub sind und du trotzdem keinen Spaß haben kannst weil dieser eine Mensch eben nicht da ist.

...wenn du dich allein fühlst wenn du ihn nicht erreichst.

...wenn man wirklich jeden Scheiß miteinander machen kann und keiner erfährt davon.

...wenn man über alles reden kann.

...wenn man zuhören kann.

...wenn man sich sicher fühlt und weiß dass man dieser Person 150%ig vertrauen kann.

Danke Frank!

Freitag, 25. März 2011

Remember Me

Manchmal frage ich mich wie mich die Leute in meinem Umfeld sehen.
Ob sie sich nur an meine "Fehler" erinnern, an peinliche Aktionen als ich betrunken war, an meine zahlreichen Männergeschichten oder an meine Rumzickereien wenn es mir nicht gut ging.
Oder ob sich auch jemand daran erinnert wie oft ich für jeden Geburtstag Kuchen oder Muffins gebacken habe (sofern ich das zeitlich irgendwie bewerkstelligen konnte), dass ich immer da war wenn es jemandem schlecht ging (soweit es mir möglich war) oder dass ich an jeder Ecke Mama, Schwester und Freundin war je nachdem was gerade benötigt wurde.
Ob sich jemand erinnert wieviel Mühe ich mir gebe?
Ob jemand in 20 Jahren sagen wird: "Anka? das war doch die, die ständig nen neuen Freund hatte und gerne mal einen übern Durst getrunken hat!"
Oder ob es heißt: "Anka? Mensch das war doch die Kleine verrückte, die hat meinen Geburtstag nie vergessen, immer hat sie für uns gebacken und immer war sie für mich da wenn es mir schlecht ging!"
Oder: "Anka? Ja sicher kenn ich die noch, hatten immer ne Menge Spaß zusammen, ob betrunken oder nicht, ein ganz toller Mensch mit Ecken und Kanten!"

Ja es ist mir wichtig was andere von mir denken, sonst währe ich doch kein Mensch. Und auch wenn ich letzlich doch mein eigenes Ding durchziehe, brauche auch ich manchmal Bestätigung.

soviel dazu...

Freitag, 4. Februar 2011

Und morgen ist sie weg...


Jetzt haben wir fast 7 Monate zusammen gewohnt und es fühlt sich an wie eine kleine Ewigkeit. Morgen zieht sie aus, aus unserer 3 Zimmerwohnung, die ich in 2 Wochen auch verlassen muss. Dann sind wir wieder von einander getrennt, gerade jetzt wo alles so gut läuft, gerade jetzt wo wir den Grad an Freundschaft erreicht haben, an dem man über längst vergangenen Streit lachen kann. Gerade jetzt, wo wir uns nächtlelang Filme angeschaut, Chips gefuttert und über vergangene Zeiten geredet haben.
Ab Sonntag bin ich dann noch zwei Wochen allein in der Wohnung in der mich so vieles an sie erinnern wird. Vielleicht stelle ich meinen CD-Player in ihr leeres Zimmer, nur um Nachts die vertraute Musik von nebenan zu hören. Ich werde ihr singen unter der Dusche vermissen und wie sie meine Töpfe einbrennen lässt (was ich mittlerweile auch schon gelernt habe...). Und unser WG-Hamster Jucy,... der kleine Fellknäul wird mir auch total fehlen, das nächtliche Quietschen des Laufrads, die Knopfaugen...

Die Wand im Flur sieht jetzt schon so leer aus ohne ihre Bilder, die Küche ohne ihr Geschirr, das Wohnzimmer ohne Möbel. In ihrem Zimmer hallt es schon jetzt, obwohl noch Möbel darin stehen und unzählige Umzugskartons.

Und ich? Ich würde am liebsten auch sofort packen, lieber schnell weg aus der erinnerungsüberfüllten, geliebten Wohnung, als noch zwei Wochen ohne Sie hier zu wohnen.

Mittwoch, 19. Januar 2011

Vokabeln können doch Spaß machen...

... vor allem wenn man sie mit einer anderen Leidgeplagten lernt und sich lustige Eselsbrücken dazu ausdenkt!^^ Hier mal ein Paar Beispiele:

"severitas" von Severus Snape = Strenge
"nefarius" von mein frevelhafter Neffe = frevelhaft/verbrecherisch
"referre, refero,..." von Guten Freunden bringt man ein Ferrero = bringen
"emere" von Der Emir kauft Autos = kaufen
"prohibere" von Die Prohibition verhinderte den Genuss von Alkohol = hindern
"patronus" von Harry Potters Patronus schütz und verteidigt ihn = Schutzherr, Patron, Verteidiger
"attingere" von Die Tangente berührt den Kreis = berühren
.....

S' war echt lustig und ich denke wir haben gut was dabei gelernt^^

Dienstag, 18. Januar 2011

Erleichterung


Es ist schön zu bemerken, dass eine Trennung auf den ersten Blick zwar wirklich schmerzhaft sein kann, sie aber in manchen Fällen notwendig ist um etwas zu bewahren. Diese Trennung hat für mich eine wichtige Freundschaft bewahrt und das ist weit mehr wert als jede schmerzhafte Beziehung.

Montag, 17. Januar 2011

Setzt euch doch bitte :)

Da das gute, alte Internet oftmals der einzige Weg ist mit vielen von euch in Kontakt zu bleiben und ich das irgendwie doof und ungemütlich finde, werde ich jetzt und hier (*hahaaa*) in meinem Fuchsbau ein gemütliches kleines Wohnzimmer einrichten, das ihr jederzeit gerne besuchen dürft (so im Geiste jedenfalls). So würde ich persönlich übrigens mein Wohnzimmer auch einrichten...^^
Also stellt euch vor, ihr betretet einen Raum, der in etwa so groß ist wie zwei Garagenstellplätze, der Boden besteht aus dunklem Holz, die Wände sind in einem kräftigen, dunklen Türkiesblau gestrichen. Zu eurer rechten befindet sich eine Große Fensterfront, links ist ein Teil der Wand offen und man kann in ein Esszimmer blicken, das in weiß und Rottönen gehalten ist. Neben dem Durchgang und an der Wand gegenüber von dir stehen zwei verschiedene Sofas in Violetttönen, auf beiden liegen verschiedene Kissen. Dazwischen liegen lila Sitzkissen auf dem Boden und zwei niedrige Kirschholztische bieten Platz für Teekanne und Tassen. An den Wänden hängen zwei antike Spiegel und überall im Raum stehen violette und rote Kerzen auf dem Boden und auch auf den Oberflächen. Direkt links und rechts von der Tür, durch die du den Raum betrittst stehen zwei dunkle, antike Kirschholzkommoden. Vor dir auf dem Boden liegt noch ein violett-rot gemusterter Teppich. An der Fensterfront hängen lange, violette Organzavorhänge herab und herreinsscheinende Sonnenstrahlen tauchen den Raum in ein violettes Licht. Auf dem Tisch steht Tee bereit und warmer Apfelkuchen, ein aufgeschlagenes Buch liegt auf dem rechten Sofa, und eine schwarze Felldecke darunter, so als währe ich gerade in die Küche gegangen um noch Sahne für den Kuchen zu schlagen.
Im Hintergrund läuft Musik von Alanis Morisette, Johny Cash oder etwas entspanntes dieser Art und ihr hört mich aus der Küche mitsingen.
Jetzt macht es euch gemütlich, ich bin gleich wieder da.

Sonntag, 16. Januar 2011

Everybody's fine


Ich muss glaub ich mal wieder betonen, wie wichtig es ist miteinander zu reden, wie wichtig es ist auch mal rumzuheulen oder Wut abzulassen!

Denn jetzt ist wieder alles in Ordnung! Zwar werden die Wunden eine Weile brauchen um zu heilen, aber zumindest tut es jetzt nicht mehr so weh und mir ist wirklich hörbar ein Stein vom Herzen gefallen, als ich heute mit ihm gerdet habe. Zuerst war es nicht einfach, aber wenn man vorher schon solang befreundet war, dann gibt es immer einen Weg, einen Neuanfang zu wagen.
Und jetzt bin ich auch fast wieder glücklich! :)
Danke an alle die mich aufgemuntert, getröstet und ertragen haben. Danke an Diane, die mich hier in ihre Trennungsbewältigung miteinbezogen und andauernd mit Musik beschallt hat. Danke an Benny, Benni, Mama, Mumy, Elena, Frauke, Ari, Markus, Mario,... die mein Geheul ertragen haben. Danke an alle die in FB oder Kwick meine Launen ertragen haben.

DANKE! Ihr seid voll porno echt ;)
*alle umarmel*
Achja und Danke an den Verursacher des Problems, danke Alex dass wir das trotzdem geschafft haben!

Samstag, 15. Januar 2011

Friendship


Zu wissen dass nur eine Tür weiter eine ist, die dich in den Arm nimmt, die dich tröstet oder dich ablenkt wenns mal wieder hart auf hart kommt. Die versucht dich aufzumuntern, auch wenn sie nebenan sitzt und laut Musik hört und die mit dir wirklich jeden Scheiß macht,...
...das ist Freundschaft!
Danke dafür meine Maus!<3 font="" nbsp="">

Mittwoch, 12. Januar 2011

Veränderung Teil 2


Komisch, wenn sich die Menschen doch nicht so stark verändert haben wie du dachtest.
Schön zu erkennen, dass man doch noch Gemeinsamkeiten hat.
Traurig, wenn der den du liebst sich so verändert hat, dass du ihn manchmal gar nicht wieder erkennst, wenn nicht weißt was in ihm vorgeht.
Traurig, wenn du auf etwas wartest, das nicht eintritt, wenn du dir Mühe gibst und kaum etwas zurückkommt.

Traurig, wenn du träumst und hinterher erwachen musst.

Traurig, wenn du allein zu Hause bist und weinst, weil du nicht verstehen kannst was los ist, weil die Tränen einfach von selbst kommen.

Traurig!

Ich bin traurig!
Ich bin verzweifelt!

Freitag, 7. Januar 2011

Veränderung

Komisch, wenn sich Menschen, die du glaubst zu kennen als völlig anders entpuppen.
Komisch, wenn jahrelang alles gut war, und diese Menschen dann plötzlich nicht mehr so sind wie du sie kennst.

Wenn du immer hinter dieser Person gestanden bist und das eines Tages eben nicht mehr kannst.
Was ist passiert?
Ich habe das Gefühl, dass dieser Mensch auf einen Abgrund zusteuert und kann es nicht aufhalten. Wie kann man sich nur so verändern? Ich verstehs nicht!
Und es macht mich traurig, weil ich nicht weiß, wie lang ich das noch mitmache...

Mittwoch, 29. Dezember 2010

Gespräche

Ihr ahnt gar nicht, wie gut so eine unerwartete Umarmung tut... ...vor allem wenn man den halben Nachmittag/Abend deprimiert herumgesessen ist und Löcher in die Luft gestarrt hat und aus den Löchern Höllenfenster wurden. *schon wieder in die Poesie abschweif*
Schmerzen sind so viel leichter zu ertragen wenn man sie in Worte fassen und jemandem mitteilen kann. Allgemein Gefühle! Und wenn dann eine Schulter da ist, an der man sich ausheulen kann, dann ist es nur noch halb so schlimm. Ich bin ein ziemlich sensibler Mensch, ich lasse mich oft von meinen Gefühlen leiten, nur dummerweise beherrschen diese mich auch manchmal. Dann fang ich an zu heulen. Dann geh ich in die Luft. Dann knirsche ich mit den Zähnen und würde am liebsten jemanden in die Fresse hauen. Dann wieder, springe ich vor Freude durch die Luft, singe und tanze. Ein andermal will ich nur verletztend sein, ... Zuletzt bin ich enttäuscht und will nur alles wieder gut machen.


Im Moment bin ich verliebt

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Life's never easy...

Leben ist nie einfach, man macht es sich nur einfacher.
Leben ist durchflochten von Fallstricken, Stolperfallen, Sackgassen – wie ein Labyrinth, bei dem es für jeden einzelnen nur einen einzigen richtigen Weg zum Ziel gibt. Du hast die Wahl: bleib in deiner Ecke sitzen, unverletzt, ohne einen Schritt im Labyrinth zu tun, wartend, dass das Leben zu dir kommt oder lauf drauf los, teste deine Grenzen, finde einen, deinen Weg durchs Dunkel. Ab und zu wirst du anecken, wirst schlimme Erfahrungen machen, vielleicht wirst du aufgeben, vielleicht landest du wieder am Ausgangspunkt, vielleicht erreichst du das Ziel nie. Aber wie sagt man so schön: „Der Weg ist das Ziel!“ Also nutze den Weg, sodass du am Ende deines Weges sagen kannst: „Ich habe mein Ziel, alles was ich wollte, erreicht. Ich habe GELEBT!“ Du wirst dich über ein volles Photoalbum an Erinnerungen freuen können, vielleicht waren sie nicht immer gut, aber sie haben dich an dein Ziel gebracht.

„Ich will, dass ihr mich versteht!...“

Wie oft habe ich mich mit diesem Rammstein-Zitat befasst, es auf mich bezogen, es verworfen und dann in veränderter Form wieder aufgenommen: „Ich wünsche mir, dass ihr versucht mich zu verstehen!“ Das in etwa ist es was ich zu meinem Lebensinhalt gemacht habe, über die Jahre. Vielleicht war das nicht immer gut, es hat mir oft meine Grenzen gezeigt, aber genauso oft hat es mir das Leben und den Bezug zu anderen Menschen vereinfacht, mich ein Stück auf meinem Weg weiter gebracht. Ich versuche mich nicht zu rechtfertigen, mein Leben und Handeln nicht erklären zu müssen. Ich will nicht, dass ihr alles gut heißt was ich mache, will nicht dass ihr alles akzeptiert was ich anstelle, aber ich will ehrlich zu euch sein, ich will dass ihr mich kennt so wie ich bin (und das ist bei meiner selbstgewählten multiplen Persönlichkeit nicht immer einfach) und ich will, dass ihr mich als Mensch akzeptiert.

Life’s never easy…

Wie oft habe ich das schon zu spüren bekommen? Bin in einem Anfall von überdosiertem Ehrgeiz einfach in das Labyrinth gerannt, über Stolperdrähte, Steine, mit dem Dickkopf durch Mauern hindurch und erst im Nachhinein, wenn ich zurück und an mir selbst herab blicke, bemerke ich die Zerstörung, die ich hinterlassen habe, was ich anderen zerstört und wie sehr ich mich selbst dabei verletzt habe.

Wenn ich aber so in meinem Photoalbum zurück blättere, überkommt mich eine gigantische Welle von Gefühlen, nicht immer sind sie positiv, aber insgesamt sind sie stark genug um mich immer wieder vom Aufgeben abzuhalten, mich ein Stück weiter zu tragen.
Ich wünsche euch ein ebensolches Photoalbum, vielleicht eines in dem ich als positive Erinnerung erscheine, wenn nicht, ich hoffe es ist noch nicht zu spät das zu ändern.