Und wenn du den Eindruck hast, dass das Leben Theater ist,

dann such dir eine Rolle aus, die dir so richtig Spaß macht.

William Shakespeare

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Sonntag, 31. März 2013

Sonnenstrahlen

Wie flüssigwarmes Gold
durch grünbeblättertes Astwerk schleicht
und golden Moos und Farnen schmeichelt.

Wie fließend blondes Haar
auf Feldern Ähren leicht bekrönt
und Kornblau und Mohn Juwelen heißt.

Wie durch Nebel Finger greifen
fassen aus dem Dunkel mich
streicheln weg das Grau.

Wie heiße Küsse weicher Lippen
Verlangen entzündend
Herzen schmelzend.

Wie ein strahelnd Lachen
Gesichter erhellend
anziehend Blicke.

Nicht verbrennend
Nicht heiß und verbrennend

Angenehm warm
Angenehm weich und sanft

leicht warm, weich und sanft
entrückend.




Dienstag, 15. Februar 2011

Perfect? - I am!


Ich muss mal kurz los werden, dass ich mich in meinem Körper sooooo wohl fühle, dass ich nicht anders sein möchte!
Ich mag mich so wie ich bin und darauf bin ich stolz!

Ich mag meine fetten Oberschenkel, genauso wie meinen kleinen, verfressenen Bauch, meine Brüste genauso wie meinen nichtganz perfekten Hintern, meine langen Haare genauso wie mein oftmals verpickeltes Gesicht, meine Hände, meine Augen und mein dämliches Grinsen.
Ich liebe MICH so wie ich bin!
Ich mag meinen impulsiven Charakter und meine verträumte Seite, alles was mich ausmacht!

Hell Yeah! I love myself because for ME I'm perfect!
(und jaaa s hat ne Weile gedauert bis der Groschen gefallen ist... Danke an die Menschen die mir das mal wieder klar machen mussten)

Freitag, 28. Januar 2011

Imbolc


Im Bauch der Mutter ruht das Kind,
wie Saatgut in der Erde.
Und übers Land da streicht der Wind,
im Stall steht noch die Herde.

Doch tief im Reich der Erdengeister
keimt schon die Saat im Dunkeln,
wird größer und streckt immer dreister,
ihr Haupt voran,
im Sonnenlicht zu funkeln.

Für Brigid zünd ich Kerzen an,
dass sie auch schützt mein Heim.
Ein golden Licht erfüllt das Haus,
ein göttlich, klarer Schein.

Nun vertreibt der Tag die Nacht
und Sonnenstrahlen fallen,
auf jeden Mensch, der froh dann lacht.
Des Winters Ketten fallen.

Dienstag, 28. Dezember 2010

The Forest


Wo ich die warmen Strahlen der Sonne verlasse und in die Schatten der hoch aufragenden Bäume trete umfängt mich sogleich eine eigenartige Stille, so als träte man in eine Kathedrale. Andächtig bahne ich mir meinen Weg durch Unterholz, niedriges Gestrüpp und versuche dabei nicht auf Wildkräuter und Fliegenpilze zu treten, die hier und dort aus dem Boden sprießen. Langsam drehe ich mich mit geschlossenen Augen im Kreis, atme die schwere, erdige, feuchte Waldluft, spüre den weichen Waldboden unter den Füßen nachgeben.

Vogelgezwitscher hallt von den Bäumen wieder, als ich meine Hände nach den Blättern am Boden ausstrecke. Langsam macht mich die frische Luft müde, sodass ich mich auf den Boden an einen Baum setze, an dessen Stamm Efeu emporklettert.

Ich träume von einem Bach der sich durchs Unterholz schlängelt, wie ein silbernes Band durch das braune Haar einer Prinzessin. Violette Leberblümchen und weiße Buschwindröschen bekränzen ihn und umrahmen sein fröhliches Gesicht. Überall tanzen Herbstblätter im Wind, während Efeuranken ihre Hälse in den Bach strecken um von seinem Wasser zu trinken.

Als ich erwache ist mein Kopf auf die Erde gesunken, meine Hände umklammern eine Wurzel und Erde, Blätter und Moos hängen in meinen Kleidern. Kleine Käfer krabbeln an meinen Armen empor, eine Maus knabbert an meinem Ärmel. Um auf zustehen greife ich mit beiden Händen in die warme, weiche Erde. Noch einen Moment genoss ich das Gefühl dem Wald so nahe zu sein, dann stand ich auf und schlich auf dem gleichen Weg den ich gekommen war zurück.