Im Vergleich zu 2011 war 2012 ein gutes Jahr:
-keine unerwarteten Todesfälle, Krankheiten o.ä. in der Familie
-kein Umzug, keine Kündigungen, Beziehungsprobleme o.ä.
-kein Neuanfang
2012 war ein Jahr voller Zeit für Freunde und für mich selbst, auch wenn ich mir diese Zeit oft an anderen Stellen nehmen musste, es war nötig!
Neue Freundschafte haben sich entwickelt: Sissy, Tassilo, Susi, danke euch!!! < 3
Alte Freundschaften konnten mal wieder gepflegt werden: Fefe, Frank, Diane, Meli :) < 3
Es gab nen Haufen Hochzeiten, Schwangerschaften und eine Geburt in meinem Freundes-/Verwandtenkreis, die mir gezeigt haben, dass es sich lohnt, sich anzustrengen.
Das alles und die vielen kleinen, schönen Momente haben 2012 zu einem tollen, wenn auch nicht perfekten Jahr gemacht.
< 3
„Und wenn du den Eindruck hast, dass das Leben Theater ist,
dann such dir eine Rolle aus, die dir so richtig Spaß macht.“
William Shakespeare
Sonntag, 23. Dezember 2012
Donnerstag, 8. November 2012
Fernweh
Alles läuft gut, ich bin glücklich, Dinge vor denen ich Angst habe, werden verdrängt, ich habe Menschen um mich, auf die ich mich verlassen kann....
Doch in mir nagt etwas, und je länger ich warte desto größer wird es, bis ich verstehe, was mich zieht und zerrt und mir die Tränen in die Augen treibt.
Ich werde ganz hibbelig und kribbelig,
rastlos, ruhelos
und wenn ich nur die Worte Flughafen oder Bahnhof höre,
fangen meine Füße an zu kribbeln und am liebsten würde ich sofort loslaufen.
Das ein oder andere Lied im Radio erinnert mich an all die Orte die ich besuchen will:
London, Paris, New York, Toronto, DUBLIN, L.A., Tokio, ...
ich sitze in Gedanken schon im Flieger, im Auto, im Zug,...
surfe im Internet um Flüge zu buchen,
spüre dabei den Wind der irischen Küste auf meinen Wangen,
spüre Salz in den Lungen und höre die Möven kreischen.
Unter meinen Füßen scheint sich der Boden zu bewegen und mich fortzutragen,
....
wie ein ungeduldiger kleiner Hund läuft mein Fernweh immer wieder um mich her und versucht Aufmerksamkeit zu erlangen,
bis ich endlich nachgeben kann und mich hier nichts mehr hält.
Und ich weiß genau: bald ist es wieder so weit!
Doch in mir nagt etwas, und je länger ich warte desto größer wird es, bis ich verstehe, was mich zieht und zerrt und mir die Tränen in die Augen treibt.
Ich werde ganz hibbelig und kribbelig,
rastlos, ruhelos
und wenn ich nur die Worte Flughafen oder Bahnhof höre,
fangen meine Füße an zu kribbeln und am liebsten würde ich sofort loslaufen.
Das ein oder andere Lied im Radio erinnert mich an all die Orte die ich besuchen will:
London, Paris, New York, Toronto, DUBLIN, L.A., Tokio, ...
ich sitze in Gedanken schon im Flieger, im Auto, im Zug,...
surfe im Internet um Flüge zu buchen,
spüre dabei den Wind der irischen Küste auf meinen Wangen,
spüre Salz in den Lungen und höre die Möven kreischen.
Unter meinen Füßen scheint sich der Boden zu bewegen und mich fortzutragen,
....
wie ein ungeduldiger kleiner Hund läuft mein Fernweh immer wieder um mich her und versucht Aufmerksamkeit zu erlangen,
bis ich endlich nachgeben kann und mich hier nichts mehr hält.
Und ich weiß genau: bald ist es wieder so weit!
Donnerstag, 31. Mai 2012
An Dich:
Du bist mein Sommergewitter, mein Wintersturm,
Bist mein stiller See, mein tiefer Teich,
Bist mir ein Baum, hoch wie ein Turm
Und ein Bett aus Moos, unendlich weich.
Bist meine Seele, mein Gedanke, mein Herz.
Bist weder Hass, noch Leid, noch Schmerz.
Bist das Lied, das mir im Kopf rumgeht,
Bist der Wind der mir das Haar verweht.
Du bist der Mond am Himmelszelt,
kurz: du bist für mich die ganze Welt.
Dienstag, 8. Mai 2012
An den Wald
Früh ging ich fort als noch die Dämm'rung uns verbarg,
zu suchen deine sanfte Ruh.
Über Wiesen, Wege, Felder,
ging ich mit Sehnsucht auf Dich zu.
Atmen wollt' ich Deinen Duft,
Erde, Laub und Waldesluft.
Von Dir umgeben glücklich sein,
im Sonnenaufgang mit Dir allein.
Den ganzen Tag in Deinem Schoße ruh'n,
und tausend Dinge mit Dir tun.
Im Winde Deiner Stimme lauschen,
mir vor Glück die Haare raufen,
lachend jeden Pfad ablaufen,
der mich näher an dein Herz,
an den Quell' des süßen Schmerz',
den kalten Bach im Sonnenlicht bringt,
wo mein Herz vor Freude fast zerspringt.
Mittwoch, 21. März 2012
News
Ich weiß nicht, ob ihr es schon wusstet, aber ich habe seit geraumer Zeit auch einen "Rezepte-Blog":
Da findet ihr einige leckere Rezept und Anregungen für schnelles, leckeres Mittagessen. Ist auch alles super für Studentenküche geeignet ;)
| Leckerer griechischer Bauernsalat, ohne Oliven und Zwiebeln |
Ich hoffe also, dass etwas für euch dabei ist :) Guten Appetit!
Des weiteren wünsche ich euch einen schönen Frühlingsanfang und allen Heiden und Wiccas ein schönes Ostara! :)
![]() |
| ...und so bastelt man sich einen Osterhasen ;D (wenn man Lebensmüde ist und die Konsequenzen tragen möchte --> tiefe Kratzer in Armen und Gesicht) |
Donnerstag, 9. Februar 2012
Seelen
Ich weiß nicht wo ich anfangen soll, doch will ich euch heute von den Seelen erzählen, den ungreifbaren in uns lebenden, die uns zu dem machen was wir letztlich sind.
Das Herz ist lediglich ein Organ, dass mein Blut am fließen hält, die Seele jedoch hält meine Gefühle in Bewegung, sie bringt jeden Gedanken, jede Faser meines Seins zum schwingen. Sie ist es, die mich vorantreibt, die mich anderen Seelen näher bringt und die mich lehrt verwandte Seelen zu erkennen. Meine Seele wandelt einen Blick, eine Melodie, einen Duft, einen Geschmack, eine Berührung oder ein Bild in eine Empfindung um. Eins sanftes Kribbeln, ein schmerzhaftes Ziehen, eine warme Woge in meinem Inneren.
Sie lernt aus Enttäuschungen, sie versteckt sich, schützt sich vor den Blicken Unwürdiger und doch wünscht sie sich nichts sehnlicher, als die Nähe anderer verwandter Seelen. Wie gut ist es da, dass Seelen auch große Entfernungen zurücklegen können, um beieinander zu sein.
An:
Die Seele des Großvaters
Die Seele der Kämpferin
Die Seele der himmelblauen Schwester
Die Seele des Waldes
Die Seele der Heilerin
Die Seele der Tierfreundin
Die Seele der Gräfin
Die Seele des Gefährten
Die Seele des Gefährten
Die Seele des Wolfes
Die Seele des Suchers
Die Seele des Piraten
Die Seele des Hauptmanns
Die Seele der Befreiten
Die Seele des Bruders
Edit 04.02.14:
Die Seele des zufolgenden Kaninchens
Die Seele der Wiedergewonnenen
Die Seele der Tänzerin
Die Seele der grünen Schlange
tbc
Die Seele des Suchers
Die Seele des Piraten
Die Seele des Hauptmanns
Die Seele der Befreiten
Die Seele des Bruders
Edit 04.02.14:
Die Seele des zufolgenden Kaninchens
Die Seele der Wiedergewonnenen
Die Seele der Tänzerin
Die Seele der grünen Schlange
tbc
Danke, dass es euch gibt, dass ihr meine Seele erkannt habt.
Möget ihr lange in meiner Nähe bleiben.
Dienstag, 24. Januar 2012
E-Mail für Papa
Heute Abend habe ich meinem Vater eine Mail geschickt:
"Hi Paps,
Ich hab heute Abend an dich gedacht,
zum Beispiel an die Zeit, als wir in Larroque (schreibt man das so?) im Urlaub waren und mit diesem kleinen Bastelbuch einen Bogen gebastelt haben, der zwar nicht schoss aber den ich immer auf dem Fahrrad dabei hatte.
Oder an die Morgende, als wir zusammen im Denkendorfer Freibad schwimmen waren, danach zum Bäcker und dann nach Hause zum Frühstück und zu Mama. Oft haben wir schon heimlich im Auto eine Brezel zusammen gegessen.
Oder erinnerst du dich noch an die Faschingsparty, in Wernau, wo dir so ein Typ Gras angedreht hat und du nachher nur noch zum Auto getorkelt bist, mit Unterstützung von Mama und mir?
Weist du noch wie ich dir immer beim Castle Wolfenstein Spielen zugeschaut hab und wir über die bösen Nazi-Monster geflucht haben um sie dann mit einer Tessla-Gun ins Jenseits zu befördern?
Ich hab auch an die unzähligen Radtouren gedacht, die wir zusammen unternommen haben, immer mit Eis, Döner oder ähnlichem gekrönt.
Dann war da noch die Aida-Reise mit euch, Party pur!
Und jetzt waren wir in London zusammen, das war auch so schön! Ich fands einfach klasse, dass du mitgekommen bist.
Ich wollte dir damit einfach mal wieder sagen, wie lieb ich dich hab!
Deine Tochter :) *drück*"
Das war, was ich ihm geschrieben habe. Nun kommt, was ich dachte:
Ich weiß nicht was ich noch sagen soll, außer dass mich diese Sache schon seit 3 Jahren beschäftigt und mich ziemlich belastet. Ich musste das einfach loswerden, sonst werde ich noch verrückt!
"Hi Paps,
Ich hab heute Abend an dich gedacht,
zum Beispiel an die Zeit, als wir in Larroque (schreibt man das so?) im Urlaub waren und mit diesem kleinen Bastelbuch einen Bogen gebastelt haben, der zwar nicht schoss aber den ich immer auf dem Fahrrad dabei hatte.
Oder an die Morgende, als wir zusammen im Denkendorfer Freibad schwimmen waren, danach zum Bäcker und dann nach Hause zum Frühstück und zu Mama. Oft haben wir schon heimlich im Auto eine Brezel zusammen gegessen.
Oder erinnerst du dich noch an die Faschingsparty, in Wernau, wo dir so ein Typ Gras angedreht hat und du nachher nur noch zum Auto getorkelt bist, mit Unterstützung von Mama und mir?
Weist du noch wie ich dir immer beim Castle Wolfenstein Spielen zugeschaut hab und wir über die bösen Nazi-Monster geflucht haben um sie dann mit einer Tessla-Gun ins Jenseits zu befördern?
Ich hab auch an die unzähligen Radtouren gedacht, die wir zusammen unternommen haben, immer mit Eis, Döner oder ähnlichem gekrönt.
Dann war da noch die Aida-Reise mit euch, Party pur!
Und jetzt waren wir in London zusammen, das war auch so schön! Ich fands einfach klasse, dass du mitgekommen bist.
Ich wollte dir damit einfach mal wieder sagen, wie lieb ich dich hab!
Deine Tochter :) *drück*"
Das war, was ich ihm geschrieben habe. Nun kommt, was ich dachte:
"Lieber Papa,
Ich hab dich so unendlich lieb, dass ich jeden Moment, den ich an dich denke Angst um dich habe. Seit deinem Herzinfarkt bist du nicht mehr der Selbe. Du vergisst so vieles, was um dich herum geschieht, dein Gehirn kann es einfach nichtmehr verarbeiten. Während ich das schreibe weine ich, denn ich habe Angst um dich, dass du vielleicht einmal etwas so lebenswichtiges, wie den Blick in den Rückspiegel vergisst! Ich weine recht oft, wenn ich mich an dein Gesicht erinnere in dem Moment, als du genau merkst, dass du etwas vergessen hast und geschockt und enttäuscht zugleich bist. Das passt einfach nicht zu deiner Lebenslustigen Art! Das zerreist mir das Herz! Ich will nicht, dass das so passiert! Ich will nicht, dass DIR was passiert! Ich hab dich lieb! Ich hab dich so lieb! Deine Kleine <3"
Ich weiß nicht was ich noch sagen soll, außer dass mich diese Sache schon seit 3 Jahren beschäftigt und mich ziemlich belastet. Ich musste das einfach loswerden, sonst werde ich noch verrückt!
Montag, 23. Januar 2012
3000 Wege um glücklich zu sein...
...aber nur einer mit dir!
Fast 10 Monate sind wir nun zusammen,
und ich muss sagen, dass du die bisher beste Entscheidung meines Lebens bist.
Danke!
Danke dafür, dass es dich gibt!
Ich liebe Dich!
Motivation und andere Kleinigkeiten...
Zur Zeit bin ich ganz feste am Latein lernen, für meinen 3. Versuch.... (diesmal großes Latinum)
naja zumindest versuche ich es-.- manchmal läufts auch wirklich gut und heute,... naja ... heute liefs gar nicht. :( Ich war schon den ganzen Tag müde und lustlos und irgendwie hibbelig. Mir fehlt das spazieren gehen draußen, das Grün, die Bäume und Wiesen. ICH WILL FRÜHLING!!!! JETZT!!! Oder zumindest Sonne statt Regen,... aus dem Fenster zu schauen ist grade nämlich ziemlich demotivierend.
Ich will außerdem wieder kreativ sein dürfen, ohne im Hinterkopf "du solltest jetzt besser lernen" zu hören. Trotzdem habe ich eine Kollage für meine Küche gebastelt und eine Deco-Patch Schale für meine Tante. Allein schon wenn ich Hunger bekomme, hab ich ein schlechtes Gewissen, weil ich doch lernen sollte und Essen bzw. Kochen doch auch was ist was mir Spaß macht.
Manchmal übersetze ich dann die Texte mitten in der Nacht, weil ich tagsüber zu müde bin.
Verkehrte Welt...
Etwas mehr als eine Woche noch, dann ist Imbolc. Endlich! Vielleicht fühl' ich mich dann auch besser, nicht mehr so eingesperrt.Und solange....
Donnerstag, 19. Januar 2012
Erwachsenwerden
18 Jahre wartet man darauf,
20 Jahre hat man Schonfrist,
und dann wird von einem plötzlich erwartet, dass man den Schalter umlegt.
soviel zur Theorie.
Die Praxis dagegen:
a)
Du scheiterst kläglich und dein inneres Kind ist nicht zu stoppen, du
nimmst nichts ernst und hast eine Menge Spaß, bis du dich irgendwann
totgelacht hast.
b) Du meinst nun zwanghaft alles richtig machen
zu müssen, Erwachsene tun dies nicht, tun das nicht und vor allem
"müssen wir jetzt seriös wirken". Wenn man dann doch mal übertreibt,
dann gibt es dafür eine Erklärung, wenn sie auch fadenscheinig ist.
Alles was nicht in dieses Bild passt wird entfernt, ohne Rücksicht auf
Verluste. Vielleicht wird man dadurch erfolgreich oder angesehen, aber
ganz sicher nicht glücklich.
c) Du bist ein humorvoller Mensch,
dein inners Kind bekommt gerne mal Auslauf, doch sind dem auch gewisse
Grenzen gesetzt. In den entsprechenden Situationen bist du erwachsen,
verantwortungsvoll und angepasst. Sobald du aber Freiraum für dein
inneres Kind witterst, lässt du es auch heraus, dass es sich austoben
kann. Ich denke genau DAS ist der Weg um glücklich zu werden, sich weder
verstellen, noch übertreiben oder sein inneres Kind unterdrücken.
Nur warum haben das bisher so wenige erkannt?
Mittwoch, 18. Januar 2012
Halte Nichts für gegeben, aber Alles für möglich.
Ich habe heute eine ziemlich lange PN an jemanden geschrieben, den ich noch nicht so lange persönlich kenne, aber den ich echt mag. Ein Mensch mit dem man sich toll unterhalten kann und der mich oft zum Nachdenken anregt.
Dabei kam ich darauf:
Auf der einen Seite brauche ich Menschen um mich rum, das "volle Leben", das um mich herum sprudelt wie ein Gebirgsbach aus seiner Quelle.
Auf der anderen Seite ist des das Alleinsein, die Ruhe die mich wieder ausgleicht, wie ein stiller, tiefer See. Da kann ich in mich gehen, meinen Gedanken nachhängen. Zum Beispiel bei einem spaziergang im Wald. Beides gibt mir auf eine gewisse Weise Kraft.
Doch manchmal verstopfen Steine und Äste den Bach, Menschen, die mich behindern, verletzen. Das raubt mir Kraft, dann muss ich diese Hindernisse entfernen.
Und Manchmal fällt ein Stein in den See und wühlt ihn auf, dann braucht das Wasser Zeit um sich zu beruhigen.
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