Und wenn du den Eindruck hast, dass das Leben Theater ist,

dann such dir eine Rolle aus, die dir so richtig Spaß macht.

William Shakespeare

Donnerstag, 13. Januar 2011

Wenn eine Welt in sich zusammenfällt...

...fühlt es sich an wie ein ziemlich harter Schlag ins Gesicht. Man liegt noch betäubt am Boden und versucht herauszufinden was passiert ist, da prasseln schon die ersten erschreckenden Details auf einen ein. Und dann ist da nur noch Schock, Schmerz und Tränen.
Ungefair so war das heute Nacht, als ich erfahren musste, wie ich monatelang belogen wurde.
Enttäuschung kommt noch hinzu, weil diese Person mich nicht mal selbst benachrichtigt hat.

Am liebsten würde ich so liegen bleiben, während Tränen und Herzblut um mich herumfließen. Ich will nichts fühlen, ich will nichts sehen, ich will nichts hören.
Nur schreiben, das hilft irgendwie, es befreit.

Meine rosa Seifenblase ist geplatzt und die Realität ist hässlich. Das einzige was bleibt ist, dass ich ihn immernoch liebe, als könnte mein Herz nicht begreifen dass es zurückgewiesen wurde.
Ich will einfach nicht glauben, dass er so feige sein kann, will nicht daran denken was ich alles für ihn getan habe und noch getan hätte. Meine Seele schreit nach Rache und Vergeltung, mein Herz hängt an der Erinnerung und weint ihr nach, mein Bauch protestiert gegen mich, sodass ich mich am liebsten übergeben will und in meinem Kopf herrscht eine Schlacht im Nebel.


Es ist kalt und mir ist heiß,
langsam überzieht mich Eis.
Doch in mir brennt in Feuerglut
meine Seele auf vor Wut.
Hab ich das alles nur geträumt?
War wirklich alles Illusion?
Was hab ich da nur versäumt,
wer weiß das schon?
Und als ich auf dem Asphalt aufschlage ist plötzlich alles dunkel.

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