Und wenn du den Eindruck hast, dass das Leben Theater ist,

dann such dir eine Rolle aus, die dir so richtig Spaß macht.

William Shakespeare

Montag, 28. Februar 2011

Träume

Ich liege im Halbdunkel in meinem Bett, auch wenn es nicht aussieht wie meins, weiß ich dass es meines ist, denn ich fühle mich wohl darin. Von den Kissen steigt ein angenehmer Duft von Schlaf, Waschmittel und Rosen auf, der mir in die Nase steigt als ich mich in den weichen Kissen herumdrehe. Neben mir liegt er, ich kuschle mich an seinen warmen Rücken der mit einem dunkelblauen T-shirt bekleidet ist, atme den Duft seiner warmen Haut ein.
Wenig später erwacht er und dreht sich zu mir um. Seine großen Hände umfassen mein Gesicht, als währe es ein zerbrechlicher Gegenstand, und ziehen es nah an das seine heran. Als sich unsere Lippen berühren schließe ich die Augen und gebe mich dem unglaublichen Gefühl vollkommenen Glücks hin.
Ich erinnere mich nicht an sein Gesicht, ich weiß nur dass sein Haar kurz und dunkelbraun war.
Als er seine Hand auf meinen Bauch legt, bemerke ich, die leichte Wölbung der Bauchdecke und einen sanften Herzschlag. Ich spüre wie mir mein eigenes Herz bis zum Hals schlägt und Tränen der Freude über meine Wangen rinnen, ich weiß dass ich ihn liebe, ich weiß dass ich dieses Kind liebe.


Dann bin ich aufgewacht, allein, einsam, ohne Kind.

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