Ich schwebe in meinem Kokon durch den Nebel.
Schwarz und weiß umwirbeln mich die Schwaden.
Dumpf klingt von Ferne ein Lied, wie Regentropfen auf Klaviertasten, wie flüssige Sonnenstrahlen, die Violine spielen.
immer noch umhüllt von Nacht.
Nur der Nebel
lichtet sich.
Das Lager auf dem ich liege ist warm und weich. Decken und Kissen zusammengehäuft auf einem gigantischen Himmelbett. Am Fußende liegt ein rotbrauner Kater zusammengerollt auf einem der Kissen und blickt mich aus verschlafenen Augen an. Als er bemerkt, dass ich wach bin, springt er vom Bett herab und verlässt den Raum durch eine Tür in einiger Entfernung, die offen steht und durch die sich ein sanfter Strahl goldenen Lichts ins Zimmer ergießt.
So im Halbdunkel erkenne ich außer dem Bett noch einen kleinen, krummbeinigen Tisch und eine antike Kommode an der gegenüberliegenden Wand.
Vorsichtig versuche ich mich aufzurichten. Mein Kopf schmerzt und ich werde das dumpfe Gefühl nicht los, dass ich irgendetwas vergessen habe.
Gerade als ich mich aus den Decken schälen will, bemerke ich, dass ich nicht meine eigenen Kleider trage, sondern ein Hemd.
Nur ein Hemd.
Ein Männerhemd.
Schlagartig bin ich hellwach.
Panisch suche ich den Raum mit den Augen nach meinen Kleidern ab.
Auf einem Stuhl ganz in der Nähe erspähe ich meine triefende Strickjacke, das Nachthemd hängt halbtrocken an der Tür.
Ich fluche innerlich. Warum hatte ich mich nicht regensicherer angezogen, als ich zu meinem nächtlichen Abenteuer aufgebrochen war?
Und wo bei allen Göttern war ich nur gelandet?
Mit etwas wackeligen Knien stehe ich auf.
Eine der Decken ist etwas dünner und mit Schottenkaro gemustert. Ich wickle sie wie einen Rock um meine Hüfte und scanne das Zimmer nach einem geeigneten Gürtel ab.
Mein Blick bleibt an einer Vorhangkordel hängen, die einen von zwei schweren, staubigen Samtvorhängen im Zaum hält. Das Fenster ist von außen durch schwere Läden verschlossen, durch die kein Licht fällt.
Es ist wohl noch immer Nacht.
Mit meinem behelfsmäßigen Rock und ohne Schuhe mache ich mich auf den Weg zur Tür.
Der Steinboden ist kalt, das Licht spärlich, doch ich finde meinen Weg ohne größere Kollisionen mit Möbelstücken.
Ich öffne die Tür einen Spalt breit und spähe hindurch.
Ein langer Korridor führt von meinem Zimmer weg zu einem anderen, in dem der goldene Lichtschein seinen Ursprung zu haben scheint.
Leise schlüpfe ich hinaus, bemüht die Tür nicht zum Quietschen zu bringen.
Vom Korridor zweigen einige weitere Türen ab, die jedoch alle verschlossen sind.
Tatsächlich steht jedoch die Tür am anderen Ende offen und ich spähe hindurch.
Zuerst sehe ich einen großen Kamin, in dem ein munteres Feuer prasselt.
Der Raum ist riesig und an den Wänden, soweit das Feuer sie bescheint, sind große Gemälde zu erkennen und Bücherregale erheben sich an der fernen Längsseite des Saals.
Vor einem dieser Regale steht ein Mann im Gehrock und blickt aus einem der Fenster hinaus in die verregnete Nacht.
Ohne sich umzudrehen richtet er das Wort an mich: " Tretet doch näher!"
Seine Stimme klingt angenehm, wie Honig.
Seine Stimme klingt angenehm, wie Honig.
Ich gehorche ohne nachzudenken.
Als ich den Kamin passiere dreht er sich um und nickt mir freundlich zu.
Auch wenn ich noch immer nicht weiß, was geschehen ist, so fühle ich mich nun doch sicherer.
Und so gehe ich die letzten Schritte bis zu ihm etwas entspannter.
Er ist etwa einen Meter achtzig groß, hat kurzes dunkles Haar, das ihm leicht zerzaust in die Stirn fällt und vermutlich graugrüne Augen, die mich interessiert mustern. Ein Lächeln umspielt seine Lippen, doch dunkle Ringe unter den Augen zeugen von einer kurzen Nacht und wenig Schlaf.
"Setzt euch doch!" Seine Hand deutet auf ein altes, braunes Ledersofa, auf dem bereits eine zerknautschte Decke und der rotbraune Kater liegen. Vermutlich hatte er dich Nacht darauf verbracht.
"Habt Dank!" stammle ich, leicht heiser, und folge der Aufforderung.
Er sieht mich wieder mit diesem interessierten Blick an.
Schweigt.
Dann scheint ihm einzufallen, dass ich sein Gast bin.
Er entschuldigt sich für einen Moment, geht zu einem storchbeinigen Tischchen, nimmt eine darauf stehende Kristallflasche und gießt daraus eine goldgelbe Flüssigkeit in zwei Gläser.
Das eine reicht er daraufhin mir, am anderen nippt er selbst, bevor er zu sprechen beginnt.
"Wie geht es eurem Kopf? Erinnert ihr euch daran, dass ihr gestürzt seid?"
Ich schnuppere an meinem Glas, nippe ebenfalls daran und lasse die brennende Flüssigkeit für einen Moment im Mund, bevor ich sie herunter schlucke. Dann, den Blick auf das Glas geheftet, antworte ich: "Ich habe noch immer Schmerzen und ich fühle mich noch nicht so sicher auf den Beinen. Doch an den Sturz erinnere ich mich nicht. Da sind nur irgendwelche zusammenhangslosen Bilder in meinem Kopf. Regen, Wald und ...."
Schlagartig erinnere ich mich an den Mann im Wald, an seinen nassen Oberkörper und die Augen, die mich musterten.
Er musste meine Überraschung bemerkt haben, denn als ich ihn nun ansehe, sind seine Augenbrauen nach oben gezogen und er scheint auf etwas zu warten.
"Ihr wart dort im Wald! Ich habe euch beob.... euch zufällig dort gesehen und mich zu Tode erschreckt!"
Er grinst. "Entschuldigt, wenn ich euch erschreckt haben sollte. Doch offen gestanden wart ihr es die mich heimlich beobachtet und mir einen Schrecken eingejagt hat."
Ich spüre förmlich, wie mir das Blut in die Wangen schießt und sehe zu Boden.
"Ich bitte euch ebenfalls um Entschuldigung, mein Verhalten war nicht ziemlich. Ich wollte nicht... Ich meine wenn ich gewusst hätte.... Was ich sagen will, ist, dass... Was hattet ihr um diese Zeit, halbnackt, im strömenden Regen im Wald zu suchen?"
Meine Frage scheint ihn zu belustigen, was mich noch unsicherer macht. Noch immer grinsend antwortet er schließlich:
"Das Selbe könnte ich wohl auch euch fragen. Mitten in der Nacht in einem Nachthemd mit einem Buch in der Hand durch den Wald zu laufen, ist ebenfalls nicht sehr ziemlich für eine junge Frau. Aber, nun gut. Ich konnte nicht schlafen und suchte die Stille des Waldes. Das ist schon alles. Was führte jedoch euch hinaus bei diesem Regen?"
"Zum einen konnte auch ich nicht schlafen, weshalb ich auf der Veranda noch etwas lesen wollte. Zum anderen begann es erst zu regnen, als ich bereits im Wald war. "
"Was hat euch dann in den Wald geführt? Ihr scheint aus gutem Hause zu sein, da streunt man doch nicht nachts allein durchs Unterholz." Sein Mund bleibt unverändert, doch in seinen Augen meine ich den Schalk aufblitzen zu sehen.
Ich bin nicht sicher, ob das seltsame Gefühl, das sich in meiner Magengegend ausbreitet, Unbehagen oder Verlangen ist.
"Ich streune nicht. Ich folgte einem Geräusch in den Wald. Genauer gesagt einer Melodie, auf die ich beim Lesen aufmerksam wurde. Sie führte mich mehr oder weniger direkt zu euch."
"Eine Melodie im Wald? Eure Fantasie scheint mit euch durchgegangen zu sein. Die einzigen Melodien im Wald sind das Rauschen der Blätter im Wind und das Heulen der Wölfe bei Vollmond."
Wieder ein Grinsen unter der Maske. Diesmal jedoch verzieht er auch den Mund leicht.
"Nun glaubt mir oder nicht. Ich weiß jedenfalls was ich gehört und gesehen hab." Allmählich wird mir dieses Kreuzverhör zu dumm. "Darf ich fragen wer ihr eigentlich seid und wo ich hier bin? Und vor allem: Warum trage ich nicht mehr meine Kleider und WER hat mich ausgezogen? Bin ich euer Gast oder haltet ihr mich hier fest?"
"Entschuldigt, ich habe wohl meine Manieren vergessen. Meine Name ist,... ach nennt mich einfach Thierry. Ihr seid hier auf dem Landsitz meiner Familie, den Beaulacs, den ich seit einigen Tagen erst bewohne um meinen Studien nach zu gehen. Entschuldigt bitte die kärgliche Einrichtung und das fehlende Personal, sie werden bereits aus Paris überführt, sind jedoch wegen des schlechten Wetters noch nicht einmal fünfzig Meilen weit gekommen. Aus diesem Grund halten Vincent und ich hier die Stellung." Er deutet mit der freien Hand auf den Kater, der sich genüsslich vor dem Kamin räkelt und nimmt noch einen großen Schluck aus seinem Glas. "Was eure Kleider angeht, so befürchtete ich, dass ihr euch erkälten könntet. Ich habe sie euch ohnehin ausziehen müssen, da sie nicht nur nass, sondern auch schmutzig und vom Knie abwärts eingerissen waren. Leider besitze ich keine Damenbekleidung in eurer Größe, ihr müsst also vorerst mit meinem Hemd und eurem behelfsmäßigen Rock vorlieb nehmen, bis sie ganz getrocknet sind. Sie sind inzwischen gewaschen, notdürftig geflickt und hängen zum trocknen im einzigen bisher bewohnbaren Schlafzimmer. Meinem. Ich hoffe übrigens ihr habt gut geschlafen, denn mir war dieses Vergnügen auf dem Sofa nicht vergönnt." Das letzte spricht er leise, doch mit leichtem Ärger in der Stimme aus.
Ich besehe mir die zerknautschte Decke etwas näher. Sie ist dünn, hat Löcher und riecht nach alten Mottenkugeln. Nun fühle ich mich schlecht. Fast hätte ich ihn beschuldigt mir etwas angetan zu haben. Nun erscheint er mir in einem ganz anderen Licht und ich bewundere seine Edelmütigkeit mir, einer Fremden, gegenüber.
"Es tut mir leid. Ich wollte euch nicht kränken und auch nicht, dass ihr euch solche Umstände wegen mir macht. Ich..." Mir fehlen plötzlich die Worte. Was sagt man jemandem in so einer Situation?
Ich entscheide mich für ein schlichtes:
"Danke!"
"Gern geschehen!" Erwiedert er, noch immer mit einer leicht angesäuerten Stimme. Er trinkt den letzten Schluck aus seinem Glas, stellt es zurück auf den Tisch und wendet sich wieder mir zu, diesmal mit einem entspannteren Unterton:
"Wie darf ich euch nun eigentlich nennen? Waldmädchen? Oder lieber neugieriges Ding?" Ein verschmitztes Lächeln umspielt seine Lippen. Meine Gedanken setzen für einige Sekunden aus. Ich muss wieder an die Szene im Wald denken, als er mich ganz ähnlich betrachtet hatte.
"Wie wäre es mit Alara? So nannten mich zumindest meine Eltern."
"Gut. Alara! Dann solltet ihr, Mademoiselle Alara, vielleicht darüber Kenntnis erhalten, dass ihr weder mein Gast, noch meine Gefangene seid. Genauer gesagt, seid ihr ein wenig von beidem."
Ich brauche einen Moment um zu begreifen. Warte darauf, dass er loslacht und mir erklärt, dass er einen Scherz gemacht habe. Doch nichts dergleichen passiert. Die Augenblicke verstreichen, während ich ihn entgeistert ansehe und sich in seinen Augen das Feuer im Kamin zu einer unheimlich Glut spiegelt. Ich sehe das Lächeln, dass sich wölfisch über seine Lippen ausbreitet. Ich sehe das Funkeln, die Neugier, den Hunger. Und dennoch bin ich für einige Augenblicke wie gelähmt und höre nur das Rauschen von Blut in meinen Ohren.
Dann meldet auch mein Gehirn Gefahr und meine Glieder setzen sich in Bewegung.
Ich will aufstehen und zur Tür rennen.
Stattdessen stolpere ich unbeholfen los, das fast leere Glas fällt mit einem Klirren zu Boden.
Die Tür kommt näher,
ich spüre den Schmerz in meinen Gliedern,
ein Stechen im Kopf.
Ich stürze hinaus auf den Flur,
raffe die Decke zusammen um nicht darüber zu stolpern.
In meinem Kopf beginnt es zu hämmern.
Ich höre Schritte hinter mir.
Kämpfe mich weiter.
Plötzlich wird mir schwarz vor Augen,
Blitze durchzucken schmerzhaft das Dunkel.
Ich stürze,
falle
falle
tief
ins
Dunkel
ins
Nichts.
Mein letzter Gedanke gilt dem Glas mit der goldgelben Flüssigkeit.
Fortsetzung folgt...
Ich bin nicht sicher, ob das seltsame Gefühl, das sich in meiner Magengegend ausbreitet, Unbehagen oder Verlangen ist.
"Ich streune nicht. Ich folgte einem Geräusch in den Wald. Genauer gesagt einer Melodie, auf die ich beim Lesen aufmerksam wurde. Sie führte mich mehr oder weniger direkt zu euch."
"Eine Melodie im Wald? Eure Fantasie scheint mit euch durchgegangen zu sein. Die einzigen Melodien im Wald sind das Rauschen der Blätter im Wind und das Heulen der Wölfe bei Vollmond."
Wieder ein Grinsen unter der Maske. Diesmal jedoch verzieht er auch den Mund leicht.
"Nun glaubt mir oder nicht. Ich weiß jedenfalls was ich gehört und gesehen hab." Allmählich wird mir dieses Kreuzverhör zu dumm. "Darf ich fragen wer ihr eigentlich seid und wo ich hier bin? Und vor allem: Warum trage ich nicht mehr meine Kleider und WER hat mich ausgezogen? Bin ich euer Gast oder haltet ihr mich hier fest?"
"Entschuldigt, ich habe wohl meine Manieren vergessen. Meine Name ist,... ach nennt mich einfach Thierry. Ihr seid hier auf dem Landsitz meiner Familie, den Beaulacs, den ich seit einigen Tagen erst bewohne um meinen Studien nach zu gehen. Entschuldigt bitte die kärgliche Einrichtung und das fehlende Personal, sie werden bereits aus Paris überführt, sind jedoch wegen des schlechten Wetters noch nicht einmal fünfzig Meilen weit gekommen. Aus diesem Grund halten Vincent und ich hier die Stellung." Er deutet mit der freien Hand auf den Kater, der sich genüsslich vor dem Kamin räkelt und nimmt noch einen großen Schluck aus seinem Glas. "Was eure Kleider angeht, so befürchtete ich, dass ihr euch erkälten könntet. Ich habe sie euch ohnehin ausziehen müssen, da sie nicht nur nass, sondern auch schmutzig und vom Knie abwärts eingerissen waren. Leider besitze ich keine Damenbekleidung in eurer Größe, ihr müsst also vorerst mit meinem Hemd und eurem behelfsmäßigen Rock vorlieb nehmen, bis sie ganz getrocknet sind. Sie sind inzwischen gewaschen, notdürftig geflickt und hängen zum trocknen im einzigen bisher bewohnbaren Schlafzimmer. Meinem. Ich hoffe übrigens ihr habt gut geschlafen, denn mir war dieses Vergnügen auf dem Sofa nicht vergönnt." Das letzte spricht er leise, doch mit leichtem Ärger in der Stimme aus.
Ich besehe mir die zerknautschte Decke etwas näher. Sie ist dünn, hat Löcher und riecht nach alten Mottenkugeln. Nun fühle ich mich schlecht. Fast hätte ich ihn beschuldigt mir etwas angetan zu haben. Nun erscheint er mir in einem ganz anderen Licht und ich bewundere seine Edelmütigkeit mir, einer Fremden, gegenüber.
"Es tut mir leid. Ich wollte euch nicht kränken und auch nicht, dass ihr euch solche Umstände wegen mir macht. Ich..." Mir fehlen plötzlich die Worte. Was sagt man jemandem in so einer Situation?
Ich entscheide mich für ein schlichtes:
"Danke!"
"Gern geschehen!" Erwiedert er, noch immer mit einer leicht angesäuerten Stimme. Er trinkt den letzten Schluck aus seinem Glas, stellt es zurück auf den Tisch und wendet sich wieder mir zu, diesmal mit einem entspannteren Unterton:
"Wie darf ich euch nun eigentlich nennen? Waldmädchen? Oder lieber neugieriges Ding?" Ein verschmitztes Lächeln umspielt seine Lippen. Meine Gedanken setzen für einige Sekunden aus. Ich muss wieder an die Szene im Wald denken, als er mich ganz ähnlich betrachtet hatte.
"Wie wäre es mit Alara? So nannten mich zumindest meine Eltern."
"Gut. Alara! Dann solltet ihr, Mademoiselle Alara, vielleicht darüber Kenntnis erhalten, dass ihr weder mein Gast, noch meine Gefangene seid. Genauer gesagt, seid ihr ein wenig von beidem."
Ich brauche einen Moment um zu begreifen. Warte darauf, dass er loslacht und mir erklärt, dass er einen Scherz gemacht habe. Doch nichts dergleichen passiert. Die Augenblicke verstreichen, während ich ihn entgeistert ansehe und sich in seinen Augen das Feuer im Kamin zu einer unheimlich Glut spiegelt. Ich sehe das Lächeln, dass sich wölfisch über seine Lippen ausbreitet. Ich sehe das Funkeln, die Neugier, den Hunger. Und dennoch bin ich für einige Augenblicke wie gelähmt und höre nur das Rauschen von Blut in meinen Ohren.
Dann meldet auch mein Gehirn Gefahr und meine Glieder setzen sich in Bewegung.
Ich will aufstehen und zur Tür rennen.
Stattdessen stolpere ich unbeholfen los, das fast leere Glas fällt mit einem Klirren zu Boden.
Die Tür kommt näher,
ich spüre den Schmerz in meinen Gliedern,
ein Stechen im Kopf.
Ich stürze hinaus auf den Flur,
raffe die Decke zusammen um nicht darüber zu stolpern.
In meinem Kopf beginnt es zu hämmern.
Ich höre Schritte hinter mir.
Kämpfe mich weiter.
Plötzlich wird mir schwarz vor Augen,
Blitze durchzucken schmerzhaft das Dunkel.
Ich stürze,
falle
falle
tief
ins
Dunkel
ins
Nichts.
Mein letzter Gedanke gilt dem Glas mit der goldgelben Flüssigkeit.
Fortsetzung folgt...
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