Noch sind die Blätter nicht gefallen,
doch der Wind zerrt schon an ihnen, wie auch an mir.
Die Morgennebel verhüllen bereits das Antlitz der Erde
und kühl pfeift der Wind des Nachts um die Häuser.
Ich höre ihn rufen in der Ferne.
Hülle mich in Nebel!
Trage mich hinfort!
Schwer hängen die Äste der Bäume zu Boden,
prächtig behangen mit saftigen Früchten und Nüssen.
Voller Leben, voller Pracht,
doch auch niedergedrückt von der Last.
Noch bin auch ich an diesen Ort gebunden,
schwer ist die Last, die mich hält.
Befreie mich!
Trage mich hinfort!
Der Wind bläst mir das Haar ins Gesicht umschmeichelt mich, wie ein Liebhaber seine Braut.
Er flüstert mir zu, zerrt an meinen Kleidern, zieht mich zu sich heran.
Mit ihm soll ich gehen, ferne Orte bereisen, frei sein, meine Fesseln lösen.
Mit ihm will ich gehen, weit weg mich tragen lassen, tanzen zwischen den Welten.
Da ist er wieder - der Herbstwind der mich ruft.
Und diesmal werde ich mit ihm gehen.

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